Aktuelles | Studienfahrten

 

 

Studienfahrten 2020

 

Anmeldung

Ihre telefonische oder persönliche Anmeldung nimmt Sven Panthöfer nur donnerstags von 9–12 Uhr in der Geschäftsstelle des Mindener Geschichtsvereins, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden, Tel. 0571 97220-25 entgegen.

Anmeldungen per Fax richten Sie bitte an 0571 9722011 oder per E-Mail an geschaeftsstelle@mindener-geschichtsverein.de.

 

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21.–24. April 2020

Barbarossa, Bach und Bauhaus. Eine Reise nach Weimar und anderen interessanten Orten.

Edgar Schmidt und Karl-Heinz Urban

Abfahrt am ZOB Minden: 21. April, 8 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: 24. April, ca. 19 Uhr

Kosten: 395 € inkl. Busfahrt ab Minden, drei Übernachtungen im DZ mit Frühstück im 4*-Hotel, vier Mittagessen (ohne Getränke), alle Führungen, Eintritte und Führungen. EZ-Zuschlag: 60 €.

Anmeldung bis zum 20. Februar 2020

 

Die Hinfahrt führt über Nordhausen mit Stadt- und Domführung, weiter zur Besichtigung des Kyffhäuserdenkmals bei Bad Frankenhausen. Für den Abend ist die Ankunft im 4*-Hotel „Leonardo“ in Weimar geplant.

Der zweite Tag der Reise steht ganz unter dem Motto „Bauhaus“. Ein „Bauhausspaziergang“ führt entlang der Gebäude, welche von Bauhausarchitekten entworfen worden sind. Nach der Mittagspause wird das „Neue Museum Weimar“ und das „Bauhausmuseum Weimar“ besucht werden (mit Führungen).

Am dritten Tag ist die „Bachstadt“ Arnstadt zunächst das Ziel. Hier ist die Führung durch die malerische Altstadt auf Spuren von J.S. Bach mit einem kleinen Orgelkonzert geplant. Nach einem Mittagessen führt die Reise weiter zum Schloss Kochberg, dem ehemaligen Sommersitz der Frau von Stein. Goethe besuchte sie hier sehr häufig. Es ist geplant, das Schloss, den Park und das Museum zu besichtigen.

Die Rückreise führt über Quedlinburg (UNESCO-Weltkulturerbe) mit kurzer Stadtbesichtigung sowie dem Besuch des Feininger-Museums (Bauhauslehrer). Weiterfahrt zum Benediktinerkloster Huysburg mit Besichtigung der Klosterkirche und gemeinsamen Kaffeetrinken.

 

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14. Mai 2020 (Donnerstag!)

Tagesfahrt: Industriekultur in Delmenhorst und das „Haus des Reichs“ in Bremen

Norbert Kreth und Klaus Albert Bolten 

Abfahrt am ZOB Minden: 8 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: 20 Uhr 

Kosten: 54 € inkl. Busfahrt, Mittagessen (ohne Getränke), Eintritt und Führungen

Anmeldung bis zum 26. März 2020

 

Die Tagesfahrt führt in die Umgebung Bremens, nach Delmenhorst. Hier steht eines der größten Industriedenkmale Europas und ein bedeutendes Zeugnis historischer Fabrikarchitektur: Die ehemalige Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei, kurz Nordwolle. Die Führung in dem Museum verdeutlicht die Geschichte der 1884 gegründeten Firma. Der Aufschwung des Werkes zu einem weltweit agierenden Unternehmen mit zeitweise mehr als 20.000 Beschäftigten steht beispielhaft für die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts. Die Museumsbesucher können den Herstellungsvorgang mithilfe der teilweise noch funktionierenden historischen Maschinen nachvollziehen und die historische Fabrikarchitektur besichtigen. 

Um 1930 errichtete die Nordwolle in Bremen ihren prestigeträchtigen Unternehmenssitz, das „Haus des Reichs“ (heute Finanzverwaltung). Die Reisegruppe wird die Außenfassade aus Obernkirchener Sandstein und Teile des dekorativen Inneren besichtigen. Den Abschluss bildet ein Besuch in einer der größten Rhododendronsammlungen der Welt, dem Rhododendron-Park in Bremen. 

 

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26. Mai–1. Juni 2020

„POLAND FIRST to fight“: Geschichte, Geschichtspolitik und nationales Gedenken in Polen

Uschi Bender-Wittmann und Gertraud Strohm-Katzer

Abfahrt Kanzlers Weide, Minden: 26. Mai, 7 Uhr

Rückkehr Kanzlers Weide, Minden: 1. Juni (Pfingstmontag), ca. 18.30 Uhr

Kosten: 550 € inkl. Busfahrt ab Minden, 6 ÜF im DZ (2x in 4*-Hotel in Stettin, 3x in 3*-Hotel in Danzig und 1x in 3*-Hotel in Köslin), 2 gemeinsame Abendessen (ohne Getränke), Eintritte, Führungen, Reiseleitung, Trinkgelder. EZ-Zuschlag: 145 €.

Anmeldung bis zum 30. Januar 2020

 

Während sich in Frankreich und England der 1. Weltkrieg als europäische Urkatastrophe in das kollektive Gedächtnis einschrieb, steht in Polen der Freiheitskampf gegen (Nazi)deutschland und (Sowjet)russland im Vordergrund – eine Erfahrung, die bis heute das Verhältnis des Landes zu den Nachbarmächten prägt.

Bereits im 18. Jahrhundert hatten Russland, Preußen und Österreich Polen unter sich aufgeteilt, erst mit dem Vertrag von Versailles erhielt es Unabhängigkeit und Staatsgebiet zurück. Als 1939 mit dem Beschuss der Danziger Westerplatte der 2. Weltkrieg begann, war die junge Republik erneut das Ziel deutscher und russischer Expansion und Schauplatz von Deportationen, ethnischen Säuberungen und Vernichtungskampagnen, zunächst im Rahmen nationalsozialistischer, später stalinistischer Machtpolitik. Anders als Westeuropa brachte nicht das Kriegsende Polen die Freiheit, sondern erst der Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Volksrepublik musste nach 1945 Gebiete im sowjetisch besetzten Osten abtreten und gewann im Westen Staatsgebiet hinzu. Deutsche wie Polen mussten in großer Zahl ihre Heimat verlassen, wurden vertrieben oder umgesiedelt. 

Hiervon waren auch die Städte Szczecin (Stettin), Gdansk (Danzig) und Koszalin (Köslin) an der polnischen Ostseeküste betroffen, in die die 7-tägige Studienreise führt. Im Mittelpunkt stehen bedeutende, z.T. international prämierte Museen, die polnische Geschichte zwischen 1939 und 1989 erzählen: In Stettin das Dialogzentrum Umbrüche, in Danzig das Museum des Zweiten Weltkriegs / Westerplatte-Museum und das Europäische Solidarnosc-Zentrum auf der legendären Werft. Diese Präsentationen sind auch Gegenstand erbitterter politischer Kontroversen um das Verhältnis von Geschichte und religiös-nationaler Identität. - Wir besuchen die Gedenkstätte im ehemaligen KZ Stutthoff und suchen Spuren der Bekennenden Kirche um Dietrich Bonhoeffer sowie des Diakonissenstifts Salem in Köslin, das nach dem Krieg in Minden eine neue Heimat fand. Denkmallandschaften und Friedhöfe werfen Fragen nach der „Umkodierung“ von Stadträumen, nach Beziehungen zwischen deutsch geprägter Vergangenheit und polnischer Gegenwart und nach Perspektiven für regionale bis europäische Identitäten auf.

 

Ausführliches Reiseprogramm Polen 2020
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Tagesfahrt: Bauhaus in Alfeld und „Dom“ in Bad Gandersheim

Klaus Albert Bolten und Norbert Kreth

Abfahrt am ZOB Minden: 8 Uhr, Bussteig 5 

Rückkehr am ZOB Minden: ca. 20 Uhr 

Kosten: 59 € inkl. Busfahrt, Führungen und Eintritte in Alfeld und Bad Gandersheim,

Mittagessen (ohne Getränke). 

Anmeldung bis zum 23. April 2020 

 

In Alfeld an der Leine wird eine 1911 errichtete Fabrikanlage besichtigt: Das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Fagus-Werk. Zentrales Thema der Führung sind die architektonischen Baucharakteristiken. 

Nach einem Zwischenstopp für die Mittagspause steht die Besichtigung der romanischen Stiftskirche in Bad Gandersheim auf dem Programm. Ottonische Könige und Kaiser besuchten das Frauenstift, dessen Geschichte im Mittelpunkt der Führung stehen wird.

Ein Kaffeetrinken rundet die Tagesfahrt am Nachmittag ab.

 

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8. August 2020

Tagesfahrt in die Grafschaft Bentheim: Schüttorf – Bad Bentheim – Wasserstadt Nordhorn

Hajo Hülsdünker

Abfahrt am ZOB Minden: 8:20 Uhr, Bussteig 5

Einstieg in Petershagen und Bad Oeynhausen bei Voranmeldung möglich.

Kosten: 72 € inkl. Busfahrt, Führungen und Eintritte, Mittagessen (o. Getränke) und Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Anmeldung bis zum 4. Juni 2020

 

Die Exkursion führt zunächst in die älteste Grafschafter Stadt Schüttorf mit einer Führung in der reformierten Kirche und ihrem denkmalgeschützten Gestühl aus dem 19. Jahrhundert und zu der Fassade des spätgotischen Rathauses aus Bentheimer Sandstein. Nach einem geführten Besuch in der Burg Bentheim und einem Mittagessen führt die Fahrt nach Nordhorn mit den Schwerpunkten: Führung durch die Wasserstadt und Besuch des sehenswerten Stadtparks mit Kaffeetrinken im Parkcafé „Zeitlos“. Die Rückfahrt führt über das Kloster Frenswegen, dem hochmittelalterlichen Zentrum der „Devotio moderna“ im nordwestdeutschen Raum. Hier führt ein Spaziergang rund zwei Kilometer entlang von 15 Sandsteinskulturen der deutsch-niederländischen „Kunstwege“, die insgesamt über 180 Kilometer durch das Vechttal von Nordhorn bis Zwolle führen.

Anmerkung: Alternativ zur Schlossbesichtigung in Bad Bentheim wäre auch ein zeitgleicher Besuch des dortigen Sandsteinmuseums möglich. Dieses aber nur auf vorherige Anmeldung beim Reiseleiter: Hajo.Huelsduenker@gmx.de oder Tel.: 0160-450 48 63 

 

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23.–27. August 2020

75 Jahre Kriegsende: Historische Orte in Berlin und Potsdam 

Hanns-Joachim Zwiefka

Abfahrt ZOB Minden, Bussteig 5: 23. August, 7.30 Uhr

Rückkehr ZOB Minden: 27. August, nachmittags

Kosten: 480 € inkl. Busfahrt ab Minden, 4 ÜF im DZ in 4*-Hotel, Eintritte, Führungen, Trinkgelder. EZ-Zuschlag: 60 €.

Anmeldung bis zum 27. Februar 2020

 

2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Die Studienfahrt führt zu historischen Orten in Berlin und Potsdam, die mit Ausstellungen und Gedenkstätten an Krieg, Gewalt, das Kriegsende und die Nachkriegszeit erinnern.

Auf der Reise nach Berlin macht der Bus zunächst an der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn halt. Hier befand sich bis 1989 der größte deutsch-deutsche Grenzübergang.

In Berlin steht zunächst eine große Stadtrundfahrt mit dem Themenschwerpunkt „Drittes Reich“ und Kriegsende 1945 auf dem Programm. Das Museum der Berliner Unterwelten zeigt unter anderem ein Modell der von den Nationalsozialisten geplanten Hauptstadt Germania. In Potsdam wird das Schloss Cecilienhof besichtigt. Hier fand im Juli und August 1945 die Potsdamer Konferenz der drei Siegermächte statt. Eine Stadtrundfahrt in Potsdam und eine Besichtigung des Schlosses Sanssouci werden am Dienstag Nachmittag stattfinden. Am Mittwoch wird das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst besichtigt werden. In den Räumen des heutigen Museums wurde am 8. Mai die bedingungslose Kapitulation Deutschlands gegenüber den vier Alliierten unterschrieben. Eine weitere thematische Stadtrundfahrt und ein Besuch der Gedenkstätte deutscher Widerstand am Bendlerblock bilden den Abschluss der Fahrt.  

 

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Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr für die gewünschte Fahrt nach der Anmeldung auf das Konto des Mindener Geschichtsvereins:

 

IBAN: DE26 4905 0101 0040 0653 44

 

BIC: WELADED1MIN

 

Sparkasse Minden-Lübbecke

 

 

 

Bei den Studienfahrten des Mindener Geschichtsvereins sind auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen.

 

Studienfahrten 2020
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