Aktuelles | Studienfahrten

 

 

Studienfahrten 2019

 

Anmeldung

Ihre telefonische oder persönliche Anmeldung nimmt Sven Panthöfer nur donnerstags von 9–12 Uhr in der Geschäftsstelle des Mindener Geschichtsvereins, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden, Tel. 0571 972200 entgegen.

Anmeldungen per Fax richten Sie bitte an 0571 9722011 oder per E-Mail an geschaeftsstelle@mindener-geschichtsverein.de.

 

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13. April 2019

Tagesfahrt: Bildende Kunst in Halle und Werther

Marianne Reinking-Plaggemeier

Abfahrt am ZOB Minden: 8.30 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: ca. 17.45 Uhr

Zustieg in Porta Westfalica Bahnhof nach Voranmeldung möglich

Kosten: 68,- € inkl. Busfahrt, Führung durch den Skulpturenpark, Eintritt und Führung im Peter-August-Böckstiegel-Haus inkl. Sonderausstellung, Mittagessen (Hauptgang o. Getränke), Kaffeetrinken.

 

Anmeldung bis zum 28. März 2019

 

Der Skulpturenpark in Halle (Westf.) vereint seit 2004 hauptsächlich die Werke regionaler Künstler. Eine Führung bringt den Besuchern diesen Ort und die Arbeiten der Künstler näher.

Im Peter-August-Böckstiegel-Haus und -Museum in Werther werden Bilder des Künstlers (1889–1951) und seiner Zeitgenossen gezeigt. Die Sonderausstellung zeigt Werke von Robert Sterl.

 

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11. Mai 2019

Tagesfahrt: Bremen umzu: Thedinghausen, Fischerhude, Grasberg

Edgar Schmidt

Abfahrt am ZOB Minden: 8 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: 18 Uhr 

Kosten: 43,- € inkl. Busfahrt, einfaches Mittagessen, Eintritte und Führungen

 

Anmeldung bis zum 11. April 2019

 

Die Tagesfahrt führt in die Umgebung Bremens, nach Thedinghausen. Der Erbhof ist ein alter Herrensitz und wurde 1619 im Stil der Weserrenaissance vom Bremer Bischof für seine Geliebte erbaut. Geschnitzte Fensterstöcke, bemalte Deckenbalken sowie 6000 einzeln hergestellte keramische Bodenplatten des Festsaales sind für das Gebäude charakteristisch.

Das durch seinen besonderen Flair geprägte Künstlerdorf Fischerhude ist eine weitere Station. Hier erfolgt eine Führung durch das Modersohn-Museum. Der anschließende Spaziergang führt vorbei am ehemaligen Wohnhaus von Clara Rilke-Westhoff (heute Café), in das Zentrum des Ortes mit seiner Friedhofsmauer aus Grabsteinen und dem Gedenkstein für Cato Bontjes van Beek. Gemeinsames Mittagessen im Ort.

Am Rande des Teufelsmoors liegt die Gemeinde Grasberg mit ihrer von dem Moorkommissar Findorff erbauten Kirche. Das Gotteshaus verfügt über eine Orgel des bekannten Orgelbauers Arp Schnittger, die während einer Führung erläutert und bespielt wird.

 

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18. bis 22. Juni 2019

Görlitz und Welterbestätte Jauer sowie weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten der Oberlausitz und Niederschlesiens

Hans Eberhard Brandhorst

Abfahrt am ZOB Minden: 18. Juni, 6 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: 22. Juni, abends

Zustieg in Porta Westfalica Bahnhof nach Voranmeldung möglich

Kosten: 540,- € für Busfahrt, vier Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel Silesia in Görlitz (DZ), Frühstück (auch am Anreisetag unterwegs), ein Mittagessen (Schloss Lomnitz) und vier Abendessen (ohne Getränke), Eintritte, Führungen und Reiseleitung. EZ-Zuschlag 80,- €.

 

Anmeldung bis zum 28. Februar 2019

Die Anmeldebestätigung wird Ihnen mit der Zahlungsaufforderung zugeschickt. 

 

Die Oberlausitz und Niederschlesien sind erst seit dem Ende der Ost-West-Teilung Europas vor bald 30 Jahren wieder ins touristische Blickfeld von uns Westdeutschen gekommen. Insbesondere die Stadt Görlitz ist nach ihrer Wiederauferstehung aus Zerfall und Tristesse und ihrer Erhebung zum UNESCO-Weltkulturerbe zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt geworden.

Bei dieser Studienfahrt sollen neben Görlitz auch weitere Sehenswürdigkeiten der Oberlausitz, wie die Stadt Bautzen, das Zisterzienserkloster St. Marienthal, Zittau mit dem Großen Fastentuch, Oybin, Großschönau mit dem Damastmuseum, Kottmarsdorf und Obercunnersdorf sowie Herrnhut (Brüdergemeinde, Zinzendorf) besucht werden.

 

Am 4. Tag ist eine Fahrt durch Niederschlesien geplant. Dabei werden Lauban, Greifenberg und Agnetendorf (Gerhart Hauptmann), das Hirschberger Tal, Schloss Lomnitz und die Friedenskirche in Jauer (UNESCO-Weltkulturerbe) die wichtigsten Ziele sein.

Am Rückreisetag steht noch eine Besichtigung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg auf dem Programm.

 

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27. Juli 2019

Tagesfahrt: Festungsstadt Bourtange – Festungsgeschichte unter Einbeziehung des Synagogenmuseums

Hajo Hülsdünker M.A.

Abfahrt am ZOB Minden: 8.20 Uhr, Bussteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: ca. 21.00

Zustieg in Petershagen und Bad Oeynhausen nach Voranmeldung möglich

Kosten: 55,- € inkl. Busfahrt, Eintritte und Führung

 

Anmeldung bis zum 27. April 2019

 

Bourtange liegt inmitten des ehemaligen Bourtanger Moores, das vom Emsland bis vor die Tore Groningens reichte. Im Jahre 1593 wurde vom friesischen Stadthalter Wilhelm Ludwig von Nassau eine fünfeckige Festung mit Erdwällen in Auftrag gegeben. Ihre größte Ausdehnung mit einem Glacis erreichte sie im Jahre 1742. Weder im achtzigjährigen Krieg gegen die spanischen Habsburger noch bei einem Feldzug des Münsteraner Bischofs Bernhard von Galen im Jahre 1672 konnte die Festung eingenommen werden. 1851 wurde sie entmantelt, allerdings behielt der Dorfkern sein ehemaliges Gesicht. In den 1980er Jahren wurden die Erdwälle und Verteidigungsgräben aufwändig zu einem Museumsdorf mit den ehemaligen Wällen und Verteidigungsgräben nach alten Plänen umgestaltet.

 

Innerhalb der Festung liegt die ehemalige Synagoge aus dem Jahre 1842, die bis zur Besetzung der Niederlande durch deutsche Truppen 1940 in Gebrauch war. Heute ist die Inneneinrichtung ebenfalls rekonstruiert und mit historischen Fotos ausgestattet. Von der jüdischen Bevölkerung Bourtanges überlebten nur zwei Gemeindemitglieder die Shoah. Mit einer Museumskarte können fünf Museumshäuser besucht werden. Ein deutschsprachiger Film und eine Führung durch die Festung zeigen die langjährige Geschichte dieser Festung.

 

Zur Vorabinformation empfiehlt sich die Startseite des Besucherzentrums https://www.bourtange.nl mit einem ca. zweiminütigen Rundflug über die Festung.

 

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3. bis 5. September 2019  

Die Festungsstädte Dorsten, Wesel, Moers und Wiedenbrück sowie jüdisches Leben und Kultur in der Vergangenheit dieser Orte 

Hajo Hülsdünker M.A.

Abfahrt Kanzlers Weide, Minden: 3. September, 8.20 Uhr

Rückkehr Kanzlers Weide, Minden: 5. September, abends

Zustieg in Porta Westfalica und Bad Oeynhausen nach Voranmeldung möglich

Kosten: 320,- € inkl. Busfahrt, zwei Übernachtungen im DZ im Hotel Schwarzer Adler in Moers, Eintritte und Führungen, 1 x Mittagssnack, 2 x Abendessen, 2 x Kaffee/Kuchen. EZ-Zuschlag: 50,- €

 

Anmeldung bis zum 15. Mai 2019

Die Anmeldebestätigung wird Ihnen mit der Zahlungsaufforderung zugeschickt. 

 

Die Studienfahrt führt an den Niederrhein, in die ehemalige Festungsstadt Moers. Auf dem Weg dorthin wird das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten, das neu eröffnete LVR-Niederrheinmuseum in Wesel (ehedem niederrheinisches Preußenmuseum) und das Schlossmuseum mit dem Schlosspark in der ehemaligen Festungsstadt Moers besucht. Am Mittwochvormittag werden verschiedene Themenführungen durch Moers angeboten. Am späten Nachmittag, besteht die Gelegenheit auf der Moerser Halde „Rheinpreußen“ von der Aussichtsplattform des „Geleuchts“ des Künstlers Otto Piene einen weiten Blick in das Rheintal bei Duisburg zu genießen.

Auf der Rückfahrt findet ein Abstecher in die ehemalige Festungsstadt Wiedenbrück statt.

An den vier Orten stehen jeweils Aspekte der (ehemaligen) Festungsanlagen im westfälisch/niederrheinischen Grenzgebiet, aber auch das Leben und die Kultur ehemaliger jüdischer Gemeinden im Fokus der Erkundungen. Durch alternative Programmgestaltung bleibt auch ausreichend Zeit für eigene Stadtspaziergänge oder Ruhepausen.

 

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28. September 2019

Tagesfahrt: Landesmuseum Münster und Burg Hülshoff – Kulturorte mit neuer Konzeption

Studienfahrt zum LWL-Museum für Kunst und Kultur und zur Burg Hülshoff mit dem „Center for Literature“

Dr. Ulrike Faber-Hermann

Abfahrt am ZOB Minden: 8.30 Uhr, Busteig 5

Rückkehr am ZOB Minden: ca. 18.30 Uhr

Zustieg in Porta Westfalica nach Voranmeldung möglich

Kosten: 42,- € inkl. Busfahrt, Eintritte und Führungen

 

Anmeldung bis zum 15. August 2019

 

Das Münsteraner Landesmuseum, vor mehr als 100 Jahren als Zeichen bürgerschaftlichen Engagements gegründet, ist das zentrale Kunstmuseum Westfalens. Nach unterschiedlichen Erneuerungsphasen wurde es 2014 in neuer Architektur und mit neuem Ausstellungskonzept wieder eröffnet. Das Haus zeigt ein breites Spektrum von Kunstwerken der Region und des Umlandes von der Mittelaltersammlung, über romanische und gotische Monumentalplastik, Kunst der Renaissance, barocker Malerei und der seit 1950 aufgebauten „Modernen Galerie“ mit Werken angefangen vom Impressionismus bis zu Arbeiten der Gegenwart.

In der Mittagspause bietet sich die Gelegenheit, den weit über Münster hinaus bekannten Wochenmarkt mit etwa 150 Ständen oder eines der zahlreichen traditionellen Lokale am Prinzipalmarkt aufzusuchen. 

Am Nachmittag geht es weiter ins Münsterland zu einem Besuch der Burg Hülshoff. Der Geburtsort Annette von Droste-Hülshoffs mit seinen Gebäuden und der reizvollen Gartenanlage wird im Rahmen einer Führung besichtigt. Im gleichen Jahr saniert wie das Landesmuseum überführte seine letzte Besitzerin die Burg Hülshoff in die Annette-von-Droste-Hülshoff-Stiftung. Seit 2018 bringt das „Center for Literature“ und sein junges Team kreative Ideen und innovative Veranstaltungsangebote in das malerische Wasserschloss.

 

 

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Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr für die gewünschte Fahrt nach der Anmeldung auf das Konto des Mindener Geschichtsvereins:

 

IBAN: DE26 4905 0101 0040 0653 44

 

BIC: WELADED1MIN

 

Sparkasse Minden-Lübbecke

 

 

 

Bei den Studienfahrten des Mindener Geschichtsvereins sind auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen.

 

Studienfahrten 2019
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